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Niklaus Leuenberger (um 1615 in Schönholz, Gemeinde Rüderswil – 27. August 1653 in Bern) war der Anführer der Berner Untertanen im Schweizer Bauernkrieg von 1653 und Bundesobmann. Er erwarb den Beinamen «Bauernkönig»: Im April 1653 wurde er an einer interkantonal versammelten Bauernversammlung in Sumiswald zum Anführer der Bewegung gewählt. Nach anfänglichen Erfolgen (Belagerung Berns, Murifeldvertrag) wurde er verraten, gefangen genommen und am 27. August 1653 in Bern mit dem Schwert enthauptet, sein Leib gevierteilt. Sein Kopf wurde neben dem Huttwiler Bundesbrief an den Galgen genagelt. Das Portrait entstand unmittelbar nach diesen dramatischen Ereignissen. Ein Bildnis Leuenbergers wurde erstmals unmittelbar nach der Hinrichtung in Kupfer gestochen — das vorliegende Blatt gehört damit zu den frühesten und historisch bedeutsamsten Bildnissen dieses «Bauernkönigs». Conrad Meyer (1618–1689) war ein Schweizer Maler und Radierer aus Zürich, Sohn des Kupferstechers Dietrich Meyer, und bekannt besonders für druckgraphische Werke. "NICOLAUS LEUENBERG DE SCHÖNHOLZ, Bernas, Rusticorum Seducorum per Helvetiam Dux, Anno 1653" (Niklaus Leuenberger von Schönholz, Berner, Führer der aufrührerischen Bauern durch die Schweiz, Jahr 1653). Bauernkrieg (mit einer Abbildung der Radierung) | ||||